Villa Weiden

Villa Weiden

Die im Jahre 1893 fertig gestellte Villa Weiden erhielt ihren Namen durch ihren Erbauer, den Steinzeugfabrikanten Weiden.

Die Villa entstand im Zuge eines Baubooms, der durch die Errichtung der Kleinbahn von Köln nach Frechen im Jahr 1893 ausgelöst wurde. Durch die neue Bahnverbindung entwickelte sich Frechen bereits um die Jahrhundert- Wende zu einem blühenden Industriestandort. Neben den Steinzeugwerken entstanden stattliche Fabrikantenvillen. Die Eisenbahnschienen waren bereits damals mitten durch den Ort verlegt worden und sorgen bis heute dafür, dass die Straßenbahn durch die Fußgängerzone fährt.

Die Villa Weiden ist seit dem 30. Januar 1985 Teil der Liste der Baudenkmäler in Frechen. Diese enthält die denkmalgeschützten Bauwerke auf dem Gebiet der Stadt Frechen im Rhein-Erft-Kreis in Nordrhein-Westfalen (Stand: Januar 2016). Diese Baudenkmäler sind in Teil A der Denkmalliste der Stadt Frechen eingetragen; Grundlage für die Aufnahme ist das Denkmalschutzgesetz Nordrhein-Westfalen (DSchG NRW).

Nachdem der Kanzleigründer Rechtsanwalt Thomas Giesen bereits in den 90ger Jahren die vis a vis gelegene Villa Faßbender als Kanzleisitz genutzt hatte, zog er mit seiner Kanzlei im Jahre  2007 in die prachtvolle und geräumigere Villa Weiden. Mittlerweile beherbergt die Villa Weiden ein fünfköpfiges Anwaltsteam, das auf vielseitigen Rechtsgebieten tätig ist.